Dienstag, 21. März 2017

[Review][Rezension] The Sin Eaters Daughter - Melinda Salisbury



Titel: The Sin Eater's Daughter / Goddess of Poison: Tödliche Berührung
Series:  The Sin Eater's Daughter#1
Author/Autor: Melinda Salisbury
Publisher/Verlag: Scholastic Press / Bloomoon
ReleaseDate/Erscheinungsdatum: 24.02.2015 / 19.09.2016
Read/Gelesen: english, kindle
Pages/Seiten: 325 / 352
Synopsis: GoodReads
Review: 4*, Blog, GoodReads
TBR/Leseliste: -


 

[Deutsch]Ich muss sagen, dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und ich habe ihm 4 Sterne gegeben.
Ich weiß, dass viele Leute Probleme mit diesem Buch haben und ich verstehe die meisten davon auch total. Wenn ihr meine Rezension lest werdet ihr euch wahrscheinlich wundern, warum ich dieses Buch so gut bewertet habe wenn ich so viele negative Dinge aufzähle. Aber um ganz ehrlich zu sein, auch wenn ich kaum positives aufzählen kann hat mir das lesen viel Spaß gemacht und ich habe es fast auf einmal gelesen.
Daher habe ich mich auch dazu entschieden das Buch so hoch zu bewerten, da ich einfach mit einem guten Gefühl aus dem Buch gegangen bin.

Lasst mich mit der Handlung anfangen, da stellt sich nämlich schon die erste Frage: Welche Handlung? Wenn ich jetzt so zurück denke kann ich keinen roten Faden sehen der sich durch das Buch zieht oder irgendeine distinktive Handlung.
Während des Lesens ist mir das allerdings gar nicht aufgefallen, da es sich so gut und angenehm hat lesen lassen, dass ich keinen einzigen Gedanken an die Handlung verschenkt habe.

Die Welt in der die Geschichte spielt ist sehr schön beschrieben und ich mag Salisburys Schreibstil sehr. Sie schreibt mir einem gewissen ‚Flow‘ und die Geschichte liest sich einfach so dahin, egal was man von den Charakteren oder der Handlung hält. Für mich zeigt das, wie gut ihr Schreibstil wirklich ist.

Die Protagonistin ist ein weiterer negativer Punkt. Twylla beschwert sich die ganze Zeit und ist niemand den ich gerne als Heldin sehen möchte. Sie ist sehr egoistisch und denkt an niemand anderen als sich und ihr ach so schlimmes Schicksal. Versteht mich nicht falsch, ich wöllte nicht so Leben wie sie es tun muss, aber sie versinkt viel zu tief in Selbstmitleid und denkt nur an ihre Probleme.
Und wie auch schon die böse Königin zu ihr sagte: Sie hatte die Wahl. Sie hatte immer wieder eine Wahl.

Die Liebesbeziehung hat mich nicht wirklich gestört, auch wenn sie hier wieder sehr egoistisch war.

Die Gefühle des Prinzens auf der anderen Seite wurden nicht sehr gut beschrieben und kamen ziemlich plötzlich und nicht nachvollziehbar.
Ja, er kennt Twylla schon vier Jahre lang, lange Zeit bevor der Leser die beiden kennen lernt, trotzdem erscheint es sehr plötzlich.

Auch der ‚Plot-Twist‘ am Ende kam für mich aus dem nichts. Auch wenn die Gründe, die Twylla für ihre Theorie anführt nachvollziehbar sind, kann ich überhaupt nicht verstehen wo sie diese ‚Erleuchtung‘ auf einmal her hatte, und ich bin nicht der Meinung, dass die Anzeichen dafür gut gelegt worden sind, weder für Twylla, noch für den Leser.

Trotzdem hat mir das Buch einfach gut gefallen, und es hat meiner Meinung nach die 4 Sterne verdient.



[English]I have to say I really enjoyed this book and thus rated it 4 stars.
I know most people have a lot of problems with this book and I do understand most of them. When you read my review you'll wonder why I rated it so high because most of what I have to write about is more negative than positive, still I had a lot of fun reading this book and read it almost in one sitting.
So despite all the negative things I enjoyed myself immensely and therefore rated the book accordingly.

First of all the plot. Well now writing about it I catch myself thinking 'what plot', and to be honest thinking back I can't discern an actual plot. I don't know what the point of this story was, yet while reading the book I didn't even think about that. The story flowed quite nicely and I didn't stop to think about the plot itself.

The worldbuilding was nicely done in my opinion and I really like Salisburys writing style. As I said before, the story simply flowed and I was really taken into the story and enjoyed it despite all it's flaws. To me this shows how good her writing style truly is.

The protagonist, again, is one of the more negative points. Twylla is very whiny and tbh not the kind of person I'd want for a heroine. She is quite selfish and while I do feel for her and would not like to have to live the way she has to, she is way to absorbed into her own misery and doesn't care for anyone or anything else.
And, as the evil queen told her, she had a choice in everything that has happened.

I didn't mind the romance on her part, although, again, it seemed very selfish.
The princes feelings on the other hand didn't seem realistic and unbelievable. While of course he has known Twylla for four years, the feelings he says he has do seem to come out of nowhere.

The 'plot twist' at the end also came out of nowhere for me. Yes, what Twylla deduced and said did make sense but I don't think the 'clues' were prominent enough for the reader or Twylla to realistically piece together and therefore it came as a total surprise and I can't see how the protagonist pieced it together so easily.

But, as I said, I still enjoyed this book very much and therefore rated it 4 stars.

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